Eine Golfversicherung, denn Lifestyle fordert auch Absicherung

Bei der Golfversicherung (aa golf insurance) handelt es sich um eine spezielle Versicherung für Golfsportler, die jene Schäden abdeckt die im Rahmen der Ausübung dieser Sportart entstehen. So profitieren Golfer zum Beispiel von Sonderkonditionen bei der privaten Haftpflichtversicherung sowie der Unfall- und Krankenversicherung. Darüber hinaus kann man auch die Golfausrüstung versichern lassen, die in der Regel recht kostspielig ist.

Wenn man regelmäßig Golf spielt lohnt es sich schon, über eine entsprechende Golfversicherung nachzudenken. Wenn der Golfsport amateurmäßig betrieben wird, sind viele der Risiken allerdings auch schon bzw. teilweise durch die gängigen Versicherungen wie zum Beispiel der privaten Haftpflichtversicherung, der Unfallversicherung oder sogar der Lebensversicherungen (Metropolitan Life Insurance) abgesichert - je nach Tarif. Die Golfversicherung kann diesen Versicherungsschutz allerdings erweitern und konkretisieren, da die Golfversicherung auf die speziellen Anforderungen in diesem Bereich zugeschnitten ist. Im Rahmen der Golfversicherung kann man so zum Beispiel sowohl die Golfausrüstung als auch -kleidung gegen Verlust, Diebstahl und Beschädigung versichern. Darüber hinaus bieten viele Versicherungen auch eine Mitversicherung des Schlägerbruchs bis zu einer bestimmten Versicherungssumme an. Darüber hinaus – und das ist kein Scherz – kann man in vielen Fällen auch die Kosten für eine Lokalrunde im Falle eines „Hole-in One“ bis zu einem bestimmten Betrag versichern.

Die Höhe des monatlichen Beitrags zur Golfversicherung richtet sich natürlich in den meisten Fällen nach der Höhe der Versicherungssumme und die wiederum oft nach den Anschaffungskosten für die komplette Golfausrüstung und -kleidung. Wird die Golfausrüstung oder aber -kleidung aus dem Haus entwendet und der Versicherte verfügt über eine Hausratsversicherung, so kommt diese in der Regel auch für den durch einen Diebstahl oder aber Brand entstandenen Schaden auf. Allerdings erweist es sich dann als vorteilhaft, wenn man den Besitz der Golfausrüstung belegen kann. Die private Haftpflicht kommt dagegen für jene Schäden auf, die durch den Versicherten entstehen, dies können sowohl Personen- als auch Sachschäden sein. Auf Reisen ist die Golfausrüstung auch durch eine Reisegepäckversicherung geschützt, in der Regel allerdings nur bis zu einer bestimmten Höhe. Hier sollte man sich also im Vorfeld kundig machen und überlegen, ob sich nicht doch der Abschluss einer speziellen Golfversicherung lohnt.